In der Ausstellung werden Schlüsselereignisse des Krieges und der Leidensweg der Kämpfer nachgestellt, um die Geschichte in ihrer ganzen Tragweite zu beleuchten und zu erklären.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Leben der Zivilbevölkerung, sowohl während der Kampfhandlungen als auch danach. Das am 22. März 2014 eröffnete Museum befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Bastogne Historical Center in der Nähe des Mardasson Memorial.
Der Museumsbesucher folgt den Erlebnissen vier fiktiver Zeitzeugen. Es handelt sich um einen 13‑jährigen Schüler, eine Lehrerin, einen US-Corporal der 101st US Airborne Division und Hans Wegmüller, einen deutschen Leutnant bei der 26. Volksgrenadier-Division. Ihre Geschichten beruhen auf realen Begebenheiten und Personen.
Drei „Szenovisionen“ bieten Besuchern die Möglichkeit, die Vergangenheit in multisensorischen 3D-Szenen zu erleben. Zunächst finden sie sich im Juni 1944 ins Hauptquartier der Alliierten in Südengland wieder. Die zweite Rückblende führt die Besucher an den Rand des Ardennenwaldes. Kurz danach sitzt man in einem Café unter Einheimischen, während draußen die Granaten explodieren. Der Besucher taucht sozusagen in das Zentrum des Kriegsgeschehens ein.
Eine im Jahr 2022 realisierte Museumserweiterung beschäftigt sich mit den Nachwirkungen des Krieges und den langfristigen Auswirkungen auf die Region sowie den gesamten Kontinent.
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