Niederlande

Nordbrabant

Die Alliierten erreichten die Region im Süden der Niederlande im September 1944 im Zuge der Operation Market Garden. Amerikanische Fallschirmjäger landeten in der Nähe von Eindhoven, während Bodentruppen durch den östlichen Teil von Nordbrabant vorrückten. Diese Ereignisse hatten ein hohes Maß an Leid und Zerstörung zur Folge. Im Herbst 1944 kämpften kanadische, britische und polnische Truppen in der Schlacht an der Scheldemündung wochenlang um Zugang zu den Häfen von Antwerpen in Belgien.

Heute birgt die Provinz eine Vielzahl historischer Orte, die es zu erkunden gilt, darunter mehrere eindrucksvolle Museen. Die nationale Gedenkstätte Vught befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen SS-Konzentrationslagers. Das Kriegsmuseum Overloon, das größte seiner Art in den Niederlanden, verfügt über eine faszinierende und umfangreiche Sammlung militärischer Fahrzeuge. Im Museum Wings of Liberation („Flügel der Freiheit“) liegt der Schwerpunkt auf der endgültigen Befreiung Europas und in der Maczek-Gedenkstätte in Breda können Sie in die Geschichte der polnischen Befreier eintauchen.

Brabant Remembers ist eine Initiative, die sich darum bemüht, die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg in Nordbrabant wach zu halten. Brabant Remembers hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichten und Erfahrungen derer, die den Krieg erlebt haben, zu bewahren und an künftige Generationen weiterzugeben. Durch Bildungsprogramme, Ausstellungen und Veranstaltungen versuchen wir, die Geschichte Brabants während des Krieges lebendig zu halten und Verständnis und Respekt zu fördern.