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Zeichen der Freiheit

Diese Veranstaltung wurde aufgrund von COVID-19 abgesagt/verschoben

Update zu COVID-19 und den Europe Remembers Veranstaltungen und Aktivitäten. (13.03.2020)

Rund um den 75. Jahrestag der Befreiung der Niederlande präsentieren das Limburgs Museum und das Museum van Bommel van Dam ‘Zeichen der Freiheit’. Diese Ausstellung zeigt eindringliche Werke von Künstlern und Filmemachern, die sich mit der wiedererlangten Freiheit nach 1945 beschäftigen.
Das Bewusstsein für die Freiheit weckte bei zahlreichen bildenden Künstlern auch Erinnerungen an die schwere Zeit davor, an eine Zeit des Kummers, der Beklemmung und Unterdrückung. So war zum Beispiel das Werk von Armando lebenslang von der Verarbeitung seiner Kriegserlebnisse und seiner Erfahrungen mit menschlicher Machtgier geprägt. In der Ausstellung sind Werke aus den Nachkriegsströmungen CoBrA, Vrij Beelden, Liga Nieuw Beelden und Nul-beweging zu sehen, u. a. mit Arbeiten von Ger Lataster, Aad de Haas, Melle, Jaap Wagemaker, Wim de Haan, Jan Schoonhoven, Wim Oepts, Herman Berserik und Shinkichi Tajiri.

Der Besucher wird mitgenommen in einen Übergangsritus von Gewalt und Tod, aber auch von Freiheit und Lebensfreude, von Angst und Depression hin zu einem schier grenzenlosen Optimismus. Die Ausstellung zieht Parallelen zwischen Vergangenheit und Gegenwart und zeigt eine generationenübergreifende Sicht auf das, was Freiheit bedeutet.

Darüber hinaus präsentiert Zeichen der Freiheit nicht eine, sondern gleich vier Filmpremieren! Der Dokumentarfilm von Dré Brenneker und Baer Thiery, im Volksmund als der Trümmerfilm bekannt, wird in einem neuen Rahmen gezeigt. Die einzigartigen Aufnahmen dokumentieren die Situation in Venlo nach der Befreiungsoffensive an der Maas von Oktober 1944 bis März 1945. Die Ausstellung schließt mit drei Kurzfilmen von den Studenten Ian Wijnands, Jonah Rijnders und Kayleigh Hanckmann, in denen sie ihren persönlichen Bezug zur Freiheit darstellen.

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